Lebenslauf:

 

Mit fünf Jahren bekam er seine erste Moto-Cross Ausrüstung. Im Alter von sechs trat er schon die ersten Rennen an. 1990, mit 10, das erste Kart, 1991/1992 wird er in der österreichischen Meisterschaft zweimal Dritter, geht dann nach Italien, gewinnt 1993 in Parma, wird 1995 EM-14. und WM-17. bei den Junioren.

Als sein Vater Johann 1994 die erste Indoor-Kartbahn eröffnete, war Patricks Karriere schon vorhersehbar.

Aber durch einen Crash in Unterpremstätten 1997 war der Traum, ein Rennfahrer zu werden, kurz zerplatzt: Schnelle Linkskurve, 130 km/h ein Grazer blockierte die Piste nach einer Drehung. Crash. Er wird aus dem Kart heraus katapultiert wobei seine Beine in den Pedalen hängen bleiben. Diagnose: Offene Brüche rechts und links, Schienbein dreimal gebrochen, Wadenbein dreimal gebrochen, beide Fersen zertrümmert, Sprunggelenk,... 14 Stunden Operation.

Nach der Besserung in die Rennfahrerschule La Filiére mit Basis direkt in Le Mans. Trainiert und getestet wird im ersten Jahr in der Formel Campus, 1999 in die Formel 3-B.

Danach entscheidet er sich für die Deutsche Formel 3 ins Team von Bertram Schäfer. Er gewinnt in Oschersleben und am Sachsenring, in Hockenheim zweiter und am Saisonende Gesamt-sechster.

Testfahren Formel 3000: Dr. Helmut Marko ladet ihn ins Red-Bull Juniorteam ein.

Er tritt gegen 29 Großteils Formel 1 erfahrene Piloten an, die ihm an Erfahrung weit überlegen waren. Doch am Ende der Testwoche war er dritter hinter Bernoldi und Enge.

Und zwei Tage vor seinem 20. Geburtstag bekommt Patrick den Formel 3000 Vertrag bei Dr. Helmut Marko.

Er hat die darauf folgende Saison leider nur als elfter verlassen.

Im Jahr 2002 schaffte er es auf Platz 9, die beste Platzierung war in Monte Carlo auf Platz 2.

Im Jahr 2003, nach einer gebrochenen Hand, konnte er 3 Rennen nicht mit fahren und das nächsten Rennen fiel er aus. 

Er wurde aber trotzdem 1. am Hungaroring, 2. in Monza und 3. in Hockenheim. Er gewinnt als erster Österreicher ein Formel 3000 Rennen.

Endplatzierung 5.

Im Jahre 2004 siegte er wieder in Ungarn und hatte insgesamt 29 Punkte gesammelt. Ausfälle hatte er drei. Endplatzierung: 5er.

Das Jahr 2005 war von Anfang an spannend - Es liefen ständig Aktionen damit er im Minardi oder im Team Jordan fahren kann. Zuerst sollte er Testfahrer bei Minardi sein, jedoch wurde dieser Vertrag am 15.2.2005 zerrissen und er unterzeichnete als Fahrer von Minardi für das Jahr 2005. Jedoch wurde er im Juli 2005 Teamintern ersetzt.

Nach längerer Pause, in der er jedoch unter anderem als Chauffeur in einem Zweisitzer Kart seine Runden drehte und zu Hause eine eigene Firma eröffnete, konnte er im März 2008 wieder Rennen fahren. Und zwar in der American Le Mans Series, mit Risi Competizione in einem  Ferrari 430 GT2.